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Armut hat viele Gesichter. Krankenversorgung und soziale Mindestsicherung sind für Straßenkinder Fremdwörter. Die Nacht im Freien auf 4000 m bei Minusgraden. Oft schon mit 7 Jahren ohne Familie, ohne Unterkunft, ohne Liebe – alleine gelassen.
Ein Schlafplatz auf 4000m
Nicht viele Mädchen haben das Glück - wie Severa und Domitia - in einer Zufluchtsstätte Sicherheit und Geborgenheit zu finden. Oft müssen sich Mädchen schon ab 10 Jahren prostituieren um zu überleben. Sie bieten ihren Dienst ab zwei Euro an, wovon sie die Hälfte dem „Beschützer“ abliefern müssen.
Für viele bleibt als Ausweg aus diesem Elend nur die Flucht in den Tod. Unser bolivianische Projektpartner Padre Jose M. Neuenhofer beerdigt immer wieder verzweifelte Mädchen!
Maedchen
Johannes Hofbauer (r.) zeigt eine typische Wohnsituation einer alleinerziehenden Mutter in Bolivien: Ein Erdboden, meist ohne Wasser und Strom, und ein Bett für alle Familienmitglieder.